
Schon wieder Kopfschmerzen?
Betroffene und Angehörige der Gesundheitsberufe meinen oft:
„Die Kopfschmerzen beginnen im Nackenbereich, daher kann es sich hier nur um einen Spannungskopfschmerz handeln”.

Genau hier liegt das zentrale Problem:
Wenn Patient:innen typische Migräne-Merkmale aufweisen (z. B. pulsierend, einseitig, mit Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit und Verstärkung des Kopfschmerzes bei Bewegung), kann es sich sehr wohl um eine Migräne, bei der die Nackenverspannungen als Vorbote zu interpretieren sind, handeln.

Die diagnostische Herausforderung:
Für viele Betroffene ist der immer wiederkehrende Kopfschmerz über die Jahre „normal“ geworden, was die korrekte Diagnosestellung erheblich erschwert.

Die Folgen einer Fehleinschätzung:

verzögerte oder fehlende gezielte Therapie
jahrelanger Leidensdruck
zahlreiche, oft belastende und nicht zielführende Behandlungsversuche
hohe individuelle und gesellschaftliche Krankheitslast (Burden of Disease)

Viele Migränepatient:innen fehlen nicht im Job
sondern sie arbeiten trotz Schmerzen.
Dieser "Präsentismus" führt zu eingeschränkter Konzentration und deutlicher Leistungsreduktion.
Migräne ist eben weit mehr als „nur“ Kopfschmerz.

Angesichts der hohen Prävalenz von Migräne und
chronischen Kopfschmerzen kommt einer gezielten Zuweisung zu spezialisierten Anlaufstellen eine zentrale Rolle in der Versorgung zu.

Unter www.schmerzlinks.at, der Webseite des Vereins Initiative Schmerz e.V. finden Sie:
Wir möchten uns herzlich bei unseren Unterstützern, Apopersonal, der Klink Bad Pirawarth und bei der Firma Stada für die Unterstützung bei der Verteilung der Webseite Migräne.info bedanken.
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